Von der Bereitschaft, dein Herz zu öffnen – wie es alles ändern kann

23.01.2026

Wir alle stehen an dem Punkt, an dem wir jetzt sind. Irgendeine Verkettung von Erlebnissen und Prägungen hat uns genau hier her geführt. Hat aus uns gemacht, wer wir jetzt sind. Was wir jetzt zu sein glauben, mit was wir uns gerade identifizieren.

Unterschiedliche Wege

Es gibt unterschiedliche Wege, von hier aus weiter zu gehen. 

Der Weg des Unbewussten

Wir können es einfach so weiterlaufen lassen, unsere Prägungen und Muster unhinterfragt wirken lassen und so überwiegend automatisiert durchs Leben gehen lassen. Fragen, die häufig auf dem Weg auftauchen können sind zum Beispiel:

  • Warum trifft es immer mich?
  • Wieso haben die anderen es so leicht?

Eine Nebenwirkung des Weges kann sein: Wir machen immer die gleichen Erfahrungen in unterschiedlichen Kostümen, befinden uns in einem unsichtbaren Teufelskreis und erkennen uns als Opfer der Umstände.

Der Weg des offenen Herzens – der Weg des Bewusstseins

Du kannst dich auch dafür öffnen, die Dinge, die hinter den Themen stehen zu erkennen. Dein Herz für die Vergangenheit öffnen und sie in dir klären. Je mehr die Altlasten in dir geklärt sind, desto weniger beeinflussen sie das Jetzt und die Zukunft.

Doch häufig liegt in der Vergangenheit viel Schmerz, nicht wahrhaben wollen und Groll. Gepaart mit der Idee, wenn ich die Dinge in mein Herz lasse, wird der Schmerz noch schlimmer.

Die Idee, dein Herz zu öffnen, kann auch Ängste und Schmerz auslösen. Es kann dazu führen, dass die Mauer vor deinem Herzen noch höher wird.

Je nachdem, wie schmerzhaft der Gedanke ist, dein Herz zu öffnen, kannst du auch einen Mittelschritt wählen. Du kannst dich für die Möglichkeit öffnen, dein Herz zu öffnen. Das ist sanfter, falls dein System damit weicher werden kann.

Warum ein offenes Herz wichtig sein kann?

Wenn du den authentischen Weg gehen möchtest, ist die Bereitschaft, dein Herz zu öffnen, wichtig. Das offene Herz wird dir neue Blickwinkel eröffnen können. Es ist die Basis für Veränderung und Wandel.

Mir hat der Weg folgendes gebracht (nicht als Versprechen an dich, was du erwarten kannst, sondern nur als Beispiel, was für Nebenwirkungen dieser Weg hat):

  • Freude und Leichtigkeit
  • Die Bereitschaft, das Geschenk in (fast) allem zu erkennen
  • Die Absolutheit in Meinungen ist verloren gegangen (Meinungen können nebeneinander stehen)
  • inneren Frieden
  • Kontakt zu meiner inneren Weisheit, die ein zuverlässiger Kompass für Stimmigkeit ist
  • Mangel an Bereitschaft, mich selbst zu verleugnen und mich anzupassen

Wege sind unterschiedlich und jeder trifft seine Entscheidung.

Wenn du also die Entscheidung getroffen hast, dich nicht zu öffnen, dann wird kein Mensch diese Offenheit in dir berühren können.

Weiter gesprochen: Kein Mensch besitzt die Fähigkeit dich zu heilen. Dich zum Spüren zu bringen. Nur du kannst das zulassen oder abwählen.

Das heißt: Dein Herz zu öffnen ist ein eigenverantwortlicher Prozess, den keiner für dich gehen kann.

Wichtig: Du darfst sanft mit dir sein. Es geht nicht darum, möglichst schnell möglichst offen zu sein. Wenn du innere Anteile in dir hast, die aus dem Herz öffnen ein Projekt machen, bei dem du leisten musst, dann kann Unterstützung für dich sinnvoll sein, die die Sanftheit in dem Prozess ergänzt.

Bei der Zusammenarbeit mit mir und anderen Menschen

Auch wenn du dich von mir begleiten lässt, ist die Begleitung so erfolgreich, wie du dich einlassen willst und kannst. Und so wie du es gerade kannst, ist es stimmig. Es gibt keine Eile auf deinem Weg und nichts zu erreichen. Eher geht es darum zu erkennen, was du mit dir trägst und nicht bist.

Ganz wichtig! Es geht hier nicht um Schuld. Viele Begleitungsangebote werden unter der Prämisse angeboten, dass die eigene Offenheit ausschlaggebend ist. Und wenn dann etwas nicht funktioniert, kommt manchmal die Aussage, du bist nicht offen genug. Auch ich habe das auf meinem Weg schon erlebt und durfte meine Erfahrungen damit machen.

Daher kann ich aus eigener Erfahrung sagen: Lass dir das nicht erzählen. Du bist so offen, wie es sein soll. Und ja, vielleicht wäre ein anderes Potential da, wenn du offener wärst. Und du bist aus gutem Grund genauso offen wie du bist.

Vielleicht möchte dein System sich auch vor anderen Informationen schützen, die nicht in dein System gehören. Der Vorwurf, du bist nicht offen genug, kann Unsicherheit auslösen. Das führt oft dazu, dass du vielleicht dann doch Dinge tust, dich "öffnest", weil du denkst, der andere weiß besser für dich Bescheid.

Erlaube dir, dass du dich nicht für alles und jeden öffnen brauchst, sondern für dich und was in dir ist.

Du bist dein eigener Meister und kein Mensch kann es besser für dich wissen. Und wenn doch, dann bist du immer noch derjenige, der die Verantwortung in seinem Leben trägt. Das heißt, du trägst die Konsequenzen, wenn ein anderer dir etwas suggeriert und du es in deinem System aufnimmst.

Wähle also weise. Nicht aus Angst sondern aus Bewusstheit.

Eine Einladung

Wenn du Begleitung möchtest, melde dich bei mir. Wir schauen gemeinsam, was für dich gerade passt.

Herzensgrüße

Franziska

Quelle des Titelbildes: https://pixabay.com/de/illustrations/herz-sand-kunst-design-gestalten-7004820/
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